1. Die Bühne macht den Auftritt

bühne

Behandeln Sie jeden noch so kleinen Raum wie Ihre Bühne. All the world’s a stage und Ihre sollten Sie einnehmen. Lassen Sie genügend Abstand zum Publikum, damit Sie Platz haben, während des Vortrags wenn nötig zu gestikulieren und sich zu bewegen (bringt Leben in die Präsentation). Beseitigen Sie alle Zeichen einer vorigen Nutzung und schaffen Sie eine neutrale Umgebung. Stehen Sie vor einer Tafel oder einem Whiteboard, sollten alle Höhlenmalereien Ihrer Vorredner beseitigt sein. Wenn Sie Ihre Präsentation als Auftritt auf einer Bühne verstehen, selbst wenn Ihre Scheinwerfer Neonröhren sind, gehen Sie mit einem anderen Verständnis an die Sache.

2. Der Einstieg macht den Unterschied

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Was hat dieser Abschnitt mit rosa Elefanten zu tun? Sehr viel, denn diese sind gerade in Ihren Gedanken erschienen und haben Sie zum Nachdenken animiert. Genauso soll es Ihrem Publikum gehen, das durch einen ungewöhnlichen Einstieg die Gehirnzellen anschmeißt und merkt, dass Ihr Vortrag die Aufmerksamkeit Wert ist. Sie können die ersten Minuten mit einer überraschenden Frage, einem Vergleich, einer überspitzen These, einem provokanten Bild, Humor oder einer kurzen Geschichte füllen, was auch immer Ihnen einfällt, um Ihr Publikum wachzurütteln.

3. Eine Unterhaltung führen

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Der Vortrag sollte eine Unterhaltung sein – ein Monolog, der dennoch das Gefühl eines Dialogs vermittelt. Wer noch nicht frei sprechen kann, greift am besten auf Karteikarten mit Stichpunkten zurück, um sich langsam von diesen loszulösen. Blickkontakt hilft den Zuhörern, sich als Teil der Unterhaltung zu fühlen. Um die Flut der Informationen zu verarbeiten, freut sich das Publikum, wie jeder Gesprächspartner auch, mal über eine kleine Pause. Pausen sind erwünscht, und sollten nicht gefürchtet werden. Seinen besten Freund sollte man genauso wenig zutexten wie das Publikum. Lieber langsamer und nur das wirklich wichtige.